Spektive für Sportschützen: Was sollte vor dem Kauf beachtet werden?

Jeder Sportschütze und Jäger kennt das Problem. Es wurde geschossen, doch ob richtig getroffen wurde, ist nicht erkennbar. Genau an dieser Stelle kommt das Spektiv zum Einsatz. Es hilft dem Sportschützen seine Schusstreffer auf der Zielscheibe im Detail überprüfen zu können. Dabei existieren unterschiedliche Bauformen, die auf eine bestimmte Distanz ausgelegt sind und in ihrem Preis teils erhebliche Unterschiede aufweisen. Die Regel besagt, dass je größer die Distanz zum Ziel ist, desto teurer und qualitativ hochwertiger das Spektiv sein sollte.

Die Abstufungen in der Reichweite beginnen bei 25 m – 50 m und Enden bei 100 m – 300 m. Dabei ist es nicht ratsam allein auf die technischen Zahlen zu achten, sondern auch die Qualität der verbauten Teile zu beurteilen.

Zusammengefasst:

  • Den Einsatzbereich des Spektivs genau festlegen.
  • Je weiter die Distanz, desto hochwertiger muss das Produkt sein.
  • Nicht ausschließlich technische Zahlen beurteilen, sondern auch die Qualität der Bauteile beachten.

Für jede Distanz ein passendes Spektiv

Spektive für Sportschützen

Die Auswahl des Spektivs hängt maßgebend von der üblichen Einsatzdistanz ab. Dies kann erhebliche Unkosten sparen und ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis gewährleisten. Die günstigsten Spektive für Sportschützen können bis zu einer Entfernung von 50 m erworben werden. Hier sollte trotz des erschwinglicheren Preises auf eine ausreichende Qualität geachtet werden, damit bei Vergrößerungen keine optischen Einbußen zustande kommen. Die nächsthöhere Distanz bewegt sich Richtung 100 m. Spektive in diesem Bereich sind generell hochwertiger und deshalb auch zu einem höheren Preis erhältlich. Die kostenaufwendigsten Modelle existieren in der Region bis 300 m. Diese sind vor allem für Jäger und Profis angefertigt worden und bieten eine solide Verarbeitung zu einem hohen Preis.

Des Weiteren weisen einige Modelle eine Gummiarmierung auf, welche gegen Stöße und Schrammen schützen soll. Bei leichtem Regen bieten einzelne Spektive für Sportschützen auch eine Wasserfestigkeit. Für ein bequemes Sehen durch das Okular wird oft ein höherer Augenabstand empfohlen. Eine Weite von 15 mm gelten hier als Minimum. Eine weitere Möglichkeit den Komfort zu erhöhen ist ein Geradeinblick oder Schrägeinblick. Dieser ermöglicht das Zielfernrohr und somit das Okular, in die gewünschte Position zu drehen. Die Häufigkeit der Benutzung ist ein weiterer Parameter in der Kaufentscheidung. Je häufiger der Einsatz, desto höher muss auch die Qualität des Produktes sein.

Spektive für Sportschützen von 25 m bis 100 m

Spektive im 25 m bis 100 m Bereich benötigen in der Regel weder ein großes Objektiv, noch eine vielfache Vergrößerung mit Premium Optik. Eine 18-36-fache Vergrößerung ist auf eine kurze Entfernung vollkommen ausreichend. Zum Erkennen von mehreren Treffern auf der Zielscheibe sollte mindestens ein 50-mm-Objektiv zum Einsatz kommen. Für eine noch genauere Sicht ist ein 60-mm-Objektiv jedoch besser geeignet. Luftgewehrschützen, welche auf eine Distanz von 10 m schießen, sollten auf eine gesonderte Auszeichnung mit Mindest- oder Nahfokus achten.

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Spektive für Sportschützen ab 100 m:

Bei zunehmender Entfernung steigt die Anforderung an Qualität und Vergrößerung des Spektivs. Aus diesem Grund empfiehlt es sich hier, die Modelle genauer unter die Lupe zu nehmen. Hinzu kommen erhöhte optische Anforderungen, da beispielsweise eine 60-fache Vergrößerung bei minderer Qualität des Zielfernrohrs trotzdem unscharf erscheinen kann. So wird in aller Regel ein unscharfes Bild auf niedriger Vergrößerung, ein noch viel schlechteres Bild im hohen Zoom zur Folge haben. Deshalb ist die Qualität in diesem Distanzbereich, noch vor dem Preis, die wichtigste Variable.

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Fazit – Spektive für Sportschützen

Spektive für Sportschützen unterscheiden sich nicht nur in ihrer Distanzauslegung, sondern können sich sogar mit gleichen technischen Zahlen, erheblich in der Qualität der Bauteile unterscheiden. So besitzen manche Modelle einen besseren Linsenschliff oder eine bessere Beschichtung mit hochwertigerem Glas. Idealerweise ist das Spektiv gut transportierbar, leicht und kompakt. Ebenfalls entscheidend kann die Ausrichtung des optischen Systems sowie ein Prismensystem mit Streulichtreduzierung sein.

Mit steigender Entfernung verschärfen sich die Anforderungen an Qualität und verbauten Teilen. Um ein Verwackeln zu vermeiden, kann zusätzlich ein Stativ mit einem 2-Wege-Neiger zusätzlich erworben werden. Neben den üblichen Modellen mit starrem Körper werden auch Auszugsspektive angeboten, welche sich teleskopartig zusammenschieben lassen und sehr transportabel sind.

Stand: 19.11.2018 um 23:04 Uhr, * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API