Wanderfernglas – Tipps und Empfehlungen

Gerade beim gemütlichen Wandern hat man ja die Möglichkeit die Natur ganz bewusst zu genießen. Und da wir als Menschen keine Adleraugen haben, geht das natürlich am besten mit einem Wanderfernglas. Doch was macht ein „normales“ Fernglas zu einem Wanderfernglas? Wir haben dazu die wichtigsten Tipps und Informationen zusammengefasst.

Außerdem geben wir natürlich konkrete Empfehlungen für Ferngläser ab, die sich unserer Meinung nach perfekt als Wanderfernglas eignen.

Meine Wanderfernglas-Empfehlungen

Im Folgenden findest du meine TOP Empfehlungen für Wanderferngläser:

Bresser Fernglas Hunter 10x25 kompaktes Dachkant Taschenfernglas mit Mehrschichtvergütung und...
Steiner Safari UltraSharp 10x26 Fernglas - kompakt, große Vergrößerung, robust, wasserdicht,...
Eschenbach Optik Fernglas arena F+ 10x25, wasserdicht, faltbar, Anti-Rutsch-Gummierung, schwarz

Was macht ein Fernglas zum idealen Wanderfernglas?

Wanderfernglas – Tipps und Empfehlungen

Schaut man sich den Markt für Ferngläser an, dann gibt es da die verschiedensten Modelle. Von ganz klein und handlich bis ganz groß für die Beobachtung von Sternen und Planeten. Und irgendwo dazwischen gibt es auch Ferngläser, die sich gut eignen, um beim Wandern mit dabei zu sein.

Doch es gibt ein paar Kriterien, die ein gutes Wanderfernglas erfüllen sollte. Und darauf gehen wir jetzt mal etwas genauer ein.

Wie schwer darf ein Wanderfernglas sein?

Das beste Fernglas nützt natürlich nichts, wenn es nur zu Hause im Schrank liegt. Dementsprechend die wichtigsten Kriterien für ein Wanderfernglas natürlich die Größe und das Gewicht. Wer nicht gerade als Extremsportler unterwegs ist, möchte natürlich möglichst auf unnützes Gewicht verzichten. Also muss auch das Wanderfernglas eher leicht sein.

Dementsprechend wäre z.B. das von mir getestete Celestron SkyMaster 15×70 Fernglas mit seinen 1,3 kg Gewicht eher ungeeignet. Wer möchte das schon beim Wandern um den Hals hängen haben.

Ich würde hier eher ein Fernglas empfehlen, dass so zwischen 300 und 500 g wiegt. Wobei auch die 500 g schon eher grenzwertig sind.

Also je leichter, desto besser!

Welche Vergrößerung ist optimal?

Was man sich sicher denken kann, das Gewicht wird in erster Linie vom Objektivdurchmesser des Fernglases bestimmt. Je größer der Objektivdurchmesser, desto größer und natürlich auch schwerer wird das ganze Fernglas. Beim Wandern hat man ja meist gute bis sehr gute Lichtverhältnisse.

Aus diesem Grund würde ich beim Fernglas für das Wandern zu einem Objektivdurchmesser von 25 mm oder 26 mm tendieren. Die Vergrößerung würde ich schon mit 10-fach ansetzen.

Ferngläser mit der Kombination von Vergrößerungszahl und Objektivdurchmesser von 10×25 oder 10×26 gibt es schon in sehr guter Qualität.

Was ist noch wichtig?

Nachdem nun klar, welches Gewicht, welche Vergrößerung und welchen Objektivdurchmesser unser neues Wanderfernglas haben sollte, geht es nun darum, welche Eigenschaften sonst noch wichtig sind.

Wenn man sich in der Natur bewegt, muss das Fernglas natürlich auch über eine gewisse Robustheit verfügen. Es kann herunterfallen oder beim Klettern mal irgendwo anstoßen. Hier ist es also wichtig, dass unser Wanderfernglas möglichst kratzfest und gummiert ist, um nicht gleich Beschädigungen abzubekommen.

Das man unterwegs auch mal von einem Regenschauer überrascht werden kann, weiß wohl jeder Wanderer. Und auch das sollte unserem Fernglas nichts anhaben können. Wasserdicht sollte es also auch sein.

Wenn wir jetzt auch noch darauf achten, dass unser Wanderfernglas mit Stickstoff gefüllt ist, hat man auch keine Probleme mit dem Beschlagen der Gläser bei Temperaturwechseln. Aber das wäre dann schon fast zu viel des Guten.

Stand: 28.09.2020 um 09:27 Uhr / * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API