Fernglas für Naturbeobachtungen

Ein Fernglas für Naturbeobachtungen soll zunächst leicht zu transportieren und auch einfach zu handhaben sein. Zudem sollen die Bilder sehr gut sichtbar sein. Ferngläser für Naturbeobachtungen sollten in erster Linie eine hinreichende Bildhelligkeit auch bei misslichen Lichtverhältnissen besitzen.

Für längere Naturbeobachtungen kommen solche Gläser infrage, welche am Okular, jenem Teil der Optik, durch welchen das Licht in das Auge tritt, eine sogenannte „Austrittspupille“ von wenigstens 4 Millimetern haben sowie auch eine Vergrößerung von bis zu 10fach.

Wenn nun das Fernglas gegen einen helleren Hintergrund ausgerichtet wird und aus einem Abstand von etwa 30 Zentimetern auf alle beiden Okularen geblickt wird, so erkennt der Beobachter alle beiden austretenden Pupillen als helle und kreisrunde Flecke.

Vergrößerung und Bildqualität beim Fernglas für Naturbeobachtungen

Fernglas für Naturbeobachtungen
Bild von Sabine van Erp auf Pixabay

Wenn ein Fernglas für Naturbeobachtungen 10fach vergrößert, erscheint hierbei ein 50 Meter entferntes Motiv dann so, als wäre dieses nur 5 Meter vom Beobachter entfernt. Für einige Naturbeobachtungen macht zudem auch eine Vergrößerung von 8fach keinen wirklichen Sinn, weil der Beobachter hierfür eine besonders gute Detailerkennung benötigt, außer bei der Jagd oder auch auf der Seefahrt.

Gleiches gilt auch für Gläser mit Vergrößerungen von über 10fach, denn sie können von lediglich wenigen Beobachtern freihändig und ruhig in der Hand gehalten werden. Und jede Unruhe der haltenden Hand wird stets mit vergrößert und so verwackelt das Bild und lange Beobachtungen führen schnell zur Ermüdung.

Eine Ausnahme ist hierbei ein Fernglas mit einem integrierten Bildstabilisator.

Ein Fernglas für Naturbeobachtungen mit geringer Vergrößerung bietet vor allem den Vorteil eines großen Sehfeldes. Der Beobachter überblickt hiermit ein weites Areal als mit einem Fernglas mit höherer Vergrößerung. Das ist auch von Vorteil, wenn unaufhörlich große Areale gesucht werden müssen oder sich bewegende Tiere optisch gesucht werden sollen.

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Die Qualität der Abbildung des Fernglases hängt vor allem von der Qualität der benutzen Linsen, der exakten Justierung sowie auch der Vergütung ab. Es gibt heutzutage Gläser mit mehrschichtigen Vergütungen, welche sich durch eine große Lichtdurchlässigkeit von mehr als 90 Prozent und eine gute Kontrast- und Farbwiedergabe auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen sowie eine hohe Bildschärfe bis zum Rand des Bildes auszeichnen. Eine derartig hohe Qualität hat jedoch auch ihren Preis.

Größe und Gewicht

Je größer nun der Objektivdurchmesser eines Fernglases ist, umso heller ist auch das Bild. Gleichzeitig nimmt sein Gewicht jedoch zu, warum viele Naturbeobachter einen Kompromiss aus beanspruchter Lichtstärke und akzeptablem Gewicht erstreben, ‑ stets in Abhängigkeit vom erforderlichen Einsatzzweck. Hierbei ist es ein Unterschied, man ein Fernglas für die Zwecke der Beobachtung mehrere Stunden mitgeführt oder lediglich zu einem Beobachtungsstand transportiert wird.

Die meisten Beobachter empfinden ein Fernglas mit etwa 30 bis 42 Millimetern Objektivdurchmesser als leicht. Dieses wiegt dann 550 bis 800 Gramm. Ein Glas mit einem Durchmesser des Objektives von 50 Millimetern und mehr hingegen schon als schwer, denn dies wiegt 1000 Gramm oder auch mehr. Gute Trageriemen mit einer breiten Auflagefläche helfen hierbei, das Gewicht tragbarer zu machen.

Ein wichtiger Grund für die Naturbeobachter, sich trotzdem für ein schwereres Glas zu entscheiden, wäre die häufige Verwendung unter schlechten Lichtverhältnissen.