Fernglas für Kinder kaufen – Das sollte man beachten

Wer ein Fernglas für Kinder kaufen möchte, sollte sich vor dem Kauf einige Gedanken machen. Denn schon vom logischen her, muss ein Kinderfernglas anderen Ansprüchen genügen, wie das bei einem normalen Fernglas für Erwachsene der Fall ist. Und genau auf diese Aspekte möchte ich in diesem Artikel eingehen. Denn mit dem richtigen Fernglas, kann man sein Kind vielleicht eher für Outdoor-Aktivitäten begeistern.

Un zu entdecken gibt es in der Natur ja schließlich genug. Und mit einem speziellen Fernglas für Kinder gelingt das auch bei den Kleinen.

Kinderfernglas – Das passende Fernglas für Kinder

ein Fernglas für Kinder sollte nicht so aussehen

Ein Kinderfernglas sollte sicher nicht so aussehen, wie hier auf diesem Foto zu sehen ist. Jeder kann sich vorstellen, dass dieses Kind nicht lange Freude an dem Fernglas haben wird. Es ist zu groß und zu schwer, um lange genug ruhig gehalten zu werden. Vogelbeobachtungen oder allgemein Tierbeobachtungen sind so nur schlecht möglich. Interesse lässt sich so sicher nicht wecken.

Schaut man sich im Handel um, dann fällt schnell auf, dass die meisten Ferngläser für Erwachsene entwickelt werden. Das ist nicht verwunderlich, da Ferngläser ja auch in der Regel von Erwachsenen und für Erwachsene gekauft werden. Möchte man ein spezielles Kinderfernglas kaufen, muss man schon etwas genauer hinschauen.

Welche Anforderung sollte ein Kinderfernglas erfüllen?

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Beginnen wir mit den offensichtlichsten Unterschieden zum Fernglas für einen Erwachsenen. Ein Kind ist in der Regel kleiner. Das heißt auch der Augen- oder genauer gesagt Pupillenabstand ist bei einem Kind geringer als bei einem Erwachsenen. Ferngläser sind hier aber meist für Erwachsene ausgelegt. So ist z.B. bei meinem Olympus 10×50 DPS-I Fernglas der Pupillenabstand zwischen 60 – 70 mm einstellbar. Für einen Erwachsenen ein perfekter Abstand. Für Kinder ist dieser Abstand aber zu groß.

Glücklicherweise geben viele Hersteller den Wert für den Pupillenabstand oder auch Augen-Okular-Abstand in den technischen Daten zu ihren Ferngläsern mit an. Bei einem Kind muss man hier mit einem Abstand zwischen 50-57 mm planen.

Auch an das Gewicht des Fernglases werden natürlich andere Anforderungen gestellt. Kinder haben natürlich nicht die gleiche Kraft wie ein Erwachsener. Daher ist es ihnen nicht möglich ein zu schweres Fernglas ruhig zu halten, um Tier, Vögel oder andere Objekte in aller Ruhe betrachten zu können.

Zum Glück ist es heute auch möglich gute Ferngläser klein und handlich herzustellen. Bezeichnet wird ein solches Fernglas dann häufig als Kompaktfernglas. Einige Hersteller, wie z.B. Bresser, haben auch spezielle Kinderferngläser im Sortiment.

Was man auch bedenken sollte, ist die Vergrößerung. Je höher die Vergrößerung, desto schwerer und größer wird das Fernglas meistens. Aber eine hohe Vergrößerung erfordert auch eine ruhige Hand. Das ist bei Kindern auch nicht immer der Fall. Daher würde ich hier ein Fernglas mit einer Vergrößerung von 6-fach bis 7-fach empfehlen.

Fazit – ein Fernglas für Kinder kaufen

Möchte man ein Fernglas für Kinder kaufen, kann man nicht die gleichen Maßstäbe ansetzen, wie bei einem Fernglas für einen Erwachsenen. Es gibt einige Punkte, die man beachten sollte. Glücklicherweise gibt es inzwischen im Handel aber entsprechende Kinderferngläser. Aber auch die sogenannten Kompaktferngläser kommen für Kinderhände in Frage.